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...der Weg aus der Krise
Interessantes System, der sogenannte Zinseszins. Wenn man auf den ersten Blick schaut ist es ein tadelloses System. Aber wirklich nur auf dem ersten Blick. Das Problem bei diesem System ist, dass die Wirtschaft genau proportional mit den Schulden wachsen muss, um die Schulden begleichen zu können. Da nichts unendlich wachsen kann, ist der Schuldenberg bald größer als man sich vorstellen kann.
Die Geschichte des Josefsgroschen ist hier ein gutes Beispiel. Stellen wir uns vor jemand hätte um die Geburt Christi einen Cent zu einer fiktiven Bank getragen und dort um 5% verzinst. In den erster Jahrhunderten würde dieser Cent auf ein paar läppische Euro wachsen. Nun aber würde der Cent den Wert von ein paar Milliarden goldener Kugeln in der Größe der Erde haben. Exponentielles Wachstum eben. Ob man das auf die Schulden oder auf den Gewinn anwendet ist hier egal.
Das schreckliche ist, dass der Zinseszins schon so fest in unsere Wirtschaft integriert ist, dass es eines großen Aufwands bedarf, um ihn zu vertreiben. Es gibt hier die Theorie eines sogenannten "Schwundgeldes", d.h. eines Geldes, das den Wert langsam verliert, wenn es angelegt wird. Dies würde die Wirtschaft aufrecht erhalten, denn Wirtschaft lebt nunmal durch Geldumlauf. Das einzige Problem ist: Wie soll man Anlagen bzw. das Sparen ermöglichen? Hier wäre die Möglichkeit, dass ein bestimmter Teil des Einkommens Schwundgeld und das andere ein "Spargeld" wird. Nur wer differenziert zwischen diesen zwei Arten?
Ich bin gespannt wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Lösungen unsere Köpfe für dieses von Anfang an dem Tode geweihte System parat haben. Solange nichts passiert wird der Zinseszins sicher fest in unserem System bleiben.
cheers
Pritzi
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