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My Bitter End - The Renovation
Den heutigen Tag beende ich mit einem Blog über eines der wichtigsten Dinge in meine Leben nämlich MUSIK.
Dazu habe ich mir vorgenommen ein paar Reviews über meine Lieblingsalben zu posten.
My Bitter End - The Renovation

Heute habe ich mir einen Kandidat aus der progressiven Genre des moderenen Deathcore ausgesucht. Wer dieses Musikgenre noch nicht kennt, dem sei der Wikipedia Artikel ans Herz gelegt. Warum schreibe ich über diese Band ein Review werden sich viele fragen. Und ich sage euch warum. Weil dieses Album in seiner Ganzheit einzigartig für den, eigentlich schon als Einheitsbrei bekannten, Deathcore steht. Ich muss zugeben auf den ersten Blick bzw. Hörer hatte dieses Album ein bisschen zuviel vom progressiven Touch zu bieten. Gitarren bei denen alle Seiten genutzt werden gepaart mit einer düster fröhlichen Atmosphäre. Ja genau, düster fröhlich ist der Begriff, der es am treffendsten beschreibt. Dies mag den einen oder anderen Hörer einmal abschrecken, und ihn in die Welt des konformen 2-Saiten Breakdown Blastbeat Deathcore zurückschreiten lassen. Ich habe jedoch ein paar weitere Hörer riskiert und muss sagen, dass hier ein echt geiles Stück Musik erschaffen wurde, welches viel Abwechslung in sich vereint.
Da ich selber (E)Gitarre spiele weiß ich was schwer und was nicht schwer ist. Diese beiden Bolzen haben aber den Dreh auf jeden Fall raus. Riffs, die alle Gitarrensaiten ausnutzen. Aufbauende Melodien mit Terzen, die danach in einem fetten Breakdown enden. Das beste ist aber wie es "My Bitter End" immer wieder schaffen, mich aus der harten Welt des Metals in eine andere Welt zu entführen. Dies gelingt ihnen mit genial eingebetteten Solos, bei denen nur die Gitarren wunderschöne Melodien spielen. Man fühlt sich förmlich aus seiner Haut gerissen und in eine Traumwelt versetzt. Spitze!
Der Schlagzeuger braucht sich hinter seinem Instrument auch nicht zu verstecken. Alle Schläge dieses Monsters sitzen perfekt und untermalen den technischen Einfluss der Band. Es folgt hier nicht nur Blastbeat auf Blastbeat, sondern es wurde auch auf Abwechslung geachtet. Das einzige schwarze Fleck auf der weißen Weste des Schlagzeugers ist, dass sich die Double Bass teilweise steril anhört, aber dies ist wahrscheinlich auf die Produktion, und nicht auf ihn zurückzuführen.
Der Sänger weiß ebenfalls seine Stimme abwechslungsreich zu benutzen. Growls mit Pig Squeals (klingen jedoch sehr nach Inhale, aber was solls), Shouts die mich an ein paar Hardcore Bands erinnern und High Pitched Screams. Was ich jedoch hier auch sehr schätze ist der cleane Gesang. Dieser ist nicht wie bei vielen anderen Bands nur ein Muss, weil es vom Genre vorgeschrieben wird, sondern er passt perfekt in die Atmosphäre die My Bitter End aufbauen. Die oben erwähnte Gitarrenmelodien fügen sich hier mit dem Gesang zu einem atmosphärischen einzigartigen Cocktail zusammen. Ein kleiner Kritikpunkt wieder an die Produktion, denn die Abmischung der Stimme ist erneut nicht jedermanns Sache.
Ein großes Lob an die mittlerweile aufgelösten "My Bitter End" für dieses in meinen Augen wegweisende Album im Genre des (progressive) Deathcore. Jeder, der nur ansatzweise auf Metal steht, und bei Breakdowns keine Allergien bekommt, sollte ein paar Mal in dieses Pflichtalbum reinhören.
Anspieltipps: "Becoming Misfortune","Comfortable With Corpses","The Renovation"
cheers
Pritzi
2 comments
abwechslungsreiche screams, geile clean- parts(to all things expendable, the renovation), aber auch geile gitarrensolos und riffs wie bei salvage the structure <3
schade dass sie sich aufgelöst haben :/
whatever...
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